Und App dafür

Discovr AppsEine Marotte von mir ist, ständig auf der Suche nach Apps zu sein. Erste Anlaufstelle ist dafür dann der App Store, in meinem Fall der von Apple. Vielleicht übertreibe ich es ein wenig, aber mein Mitbewohner staunte schon nicht schlecht, wie viele Apps ich geladen hatte, obwohl ich mein iPhone weit kürzer besaß als er seines. Um ganz ehrlich zu sein, ich empfand meine Sammlung nicht als besonders ausgewachsen. Um noch ehrlicher zu sein, zu diesem Zeitpunkt befand sich nur ein Drittel der Apps noch auf dem iPhone, die ich geladen hatte. Aber das ist dann schon wieder eine andere Sache. Mir geht es darum, dass ich keinen Cent dafür zahlen will, wenn es sich vermeiden lässt. Und um bei Angeboten für Apps auf dem Laufenden zu bleiben, dafür taugt der App Store einfach nicht. Ich finde, er taugt allgemein nicht viel, aber das ist wieder nur mein Geschmack. Wo aber erhalte ich meine Informationen über günstige oder kostenlose Apps?

Blogs etc.

Meine Empfehlungen hierzu beziehen sich verständlicherweise auf das iPhone. Mit Android kann ich in der Regel nicht dienen. Zunächst einmal ein paar ‚klassische‘ Informationsquellen, wobei ich da aber keinen Fokus drauf gerichtet habe.

Lifehackers Daily App Deals

Was soll man sagen, einer der meistgelesensten Techblogs der Welt hat selbstverständlich eine täglich wiederkehrende Zusammenstellung der wichtigsten Apps (aus Sicht der Lifehacker-Redakteure). Das deckt sich in der Regel zumindest mit meinem Geschmack. Es ist immer eine recht übersichtliche Zahl empfohlener Apps, die entweder für kurze Zeit kostenlos sind oder zumindest einen bedeutenden Preisnachlass erfahren haben. Der Vorteil bei den Daily App Deals ist besonders, dass hier betriebssystem- und hardwareübergreifend Empfehlungen abgegeben werden. Also nicht nur für iOS, sondern auch für Android, Windows, Mac und gegebenenfalls auch Linux. Das ist daher meine bevorzugte Quelle, aber das reicht mir in der Regel noch nicht, weswegen ich ergänzend noch auf weitere Quellen zurückgreife.

Weitere Blogs und Webseiten

In meinem Feed-Reader laufen dann noch weitere Seiten durch, wie etwa das iPhone Blog. Das ist schon ganz anständig, für mich fällt dabei aber nicht so viel ab, wie bei Lifehacker. Auch ist dort der Umfang der vorgestellten Apps, die dann häufig auch nicht kostenlos oder ermäßigt sind, recht überschaubar. Hin und wieder ist aber doch was für mich dabei. Ähnlich ist es bei AppGuide, die auch eine App hat, die ich wiederum nicht getestet habe. Da finde ich selten etwas, aber ebenso wie auch bei AppCraver, wird mein Reader nicht mit unnützen Artikeln geflutet. Und es könnte ja immer mal ein Schmankerl darunter sein.

Nachtrag: Ich habe gerade gesehen, dass AppGuide auch eine Seite für Android-Apps hat. Die will ich dann ja nicht verschweigen.

Apps

Hier gibt es vier, die mir bisher über den Weg gelaufen bin. Wobei ich aber derzeit nur drei nutze, da eine von diesen Apps eigentlich obsolet ist

AppAdvice

Bei AppAdvice handelt es sich eigentlich auch nur um den naheliegenden App-Ableger zur Webseite. Aber in diesem Fall erscheint mir die App einfach unendlich praktischer, weswegen ich mich eigentlich nur mit der sensationellen App beschäftige. Es ist alles dabei: Eine redaktionelle Aufbereitung rund um News zu Apps, sowie einzelne Besprechungen, Listen und themenbezogene Übersichten. Das durchaus auch täglich in Form von Videos. Das ist schon einmal nicht schlecht. Das Herzstück ist und bleibt aber die aktuelle und größtenteils zuverlässige Übersicht über reduzierte oder kurzzeitig kostenlose Apps. Bei AppAdvice scheint man in der Fülle der Apps im Store nicht unterzugehen. Außerdem ist selbst die Suchfunktion dieser App, wobei man schlicht auf den App Store und seine Daten zugreift, alles in allem besser als die des App Stores selbst. Einen Haken hat die Sache aber. Die App kostet etwas – außer man erhält sie, wie ich auch, während einer Aktion kostenlos. Man muss hier 1,79 € berappen, wenn man sie nicht günstiger kriegt. Aber auch in diesem Fall lohnt sich der Preis in meinen Augen allemal.

AppsGoneFree

Dies ist eigentlich nur ein Ableger der überaus beliebten gleichnamigen Rubrik bei AppAdvice, doch hat diese App auch seine Vorteile. AppAdvice kann manchmal zäh werden, da alle relevanten Preisänderungen erfasst werden, was täglich hunderte von Apps betreffen kann. Nicht jeder oder jede hat vielleicht Lust und Zeit, sich damit zu befassen. In diesem Fall ist die AppsGoneFree genau die richtige App. Ähnlich wie bei Lifehacker werden hier auffällige und interessante Deals täglich in übersichtlichen Weise vorgestellt. Man hat also täglich eine redaktionel aufbereitete Übersicht zu den spannendsten Preisbewegungen im App Store. Mehr nicht. AppAdvice ist deutlich umfassender, aber eben auch behäbiger. Weiterer Vorteil von AppsGoneFree: Kostenlos.

AppZapp

AppZapp ist letztlich ein Geistesverwandter von AppAdvice. Im Umfang unterscheiden sich beide nicht wirklich. AppAdvice ist englischsprachig, bei AppZapp spricht (schreibt) man Deutsch. Ich habe die App allerdings nicht mehr, da sie mir doch ein wenig unübersichtlicher erschien als AppAdvice. Doch kann AppZapp etwas, was AppAdvice nur selten kann. Grundsätzlich kostenlos sein. Mit AppZapp kann man also in etwas weniger schicker Aufmachung letztlich doch alle Informationen erhalten, die AppAdvice für umme erhalten. Das ist definitiv gut.

Discovr Apps

Diese App ist für mich mehr eine spielerische Ergänzung zu den anderen genannten Quellen. Aber was für eine. Während alle anderen genannten Quellen eher herkömmlich mit Listen, Artikel oder Videos arbeiten, gibt es hier eine fantastische dynamische Oberfläche, in der man stets mit einer App beginnt und durch Anklicken des Icons der Intial-App kann man verwandte und ähnliche Apps in einem Netzwerk erstellen. Wie das aussieht, erfährt man auf dem obigen Bild.

Man kann dadurch schön nach Alternativen oder einfach weiteren interessanten Apps suchen. Mir gefällt das Ganze doch sehr, da es mal ein optisch überzeugende Variante ist, Apps, wie der Name auch sagt, zu entdecken. Ich bin schon oft über Apps gestolpert, die mir so noch nicht begegnet sind oder einfach nur nicht aufgefallen sind. Die 79 Cent, die man für die App zahlen muss, sind nicht zu teuer. Zumal es auch noch eine zweite App gibt, die nach demselben Prinzip die Zusammenhänge von Bands darstellt.

 

Ich bin recht zufrieden mit dem Setup, so wie ich es jetzt habe: Einige Quellen erreichen mich in der tägliche Routine über den Feed-Reader, andere suche ich über Apps gezielt ab. Derzeit tummeln sich so dann etwas weniger als sechzig Apps auf meinem Gerät. Es waren auch schon mal weit über hundert. Was allerdings problematisch wird, ist in meiner Download-Chronik im App Store die Übersicht nicht zu verlieren, da quillt es langsam über. Dafür sollte mal jemand ein App schreiben.

UPDATE: Ich habe hier noch ein paar weitere Anregungen festgehalten.

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